Casino Guthaben ohne Einzahlung Schweiz 2026: zwischen Werbeversprechen und bundesrechtlicher Realität

Stand: 30 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste konzessionierter Online-Spielbanken vom 17. März 2026.

Bildschirm mit Bonusbedingungen, Einsatztabelle und einer Uhr im Hintergrund — casino guthaben ohne einzahlung
Casino777 akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und Casino777 erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren.

Wer «Casino Guthaben ohne Einzahlung» googelt, sucht meist nach dem einen Satz: «Konto eröffnen, gratis Guthaben erhalten, ohne Geld aus der eigenen Tasche». In der Schweiz ist dieser Satz mehrfach belegt — durch das Geldspielgesetz, durch die ESBK-Liste und durch die AGB der zehn lizenzierten Häuser. Was er nicht bedeutet, ist ebenso klar geregelt: anonymes Spiel, ausländische Anbieter und Versprechen, die nicht in den Bonusbedingungen stehen. Diese Seite arbeitet die zehn Schweizer Online-Casinos durch, legt daneben, was das Bundesrecht tatsächlich erlaubt, und rechnet einmal durch, was ein Umsatz­bedingung konkret an Stunden auf dem Bildschirm bedeutet.

Was das Grundprinzip ist — und was es in der Schweiz nicht ist

Ein «Guthaben ohne Einzahlung» ist in der Online-Casino-Welt ein Startguthaben, das ein Anbieter neuen oder bestehenden Spielerinnen und Spielern ohne vorherige Einzahlung auf das Spielkonto bucht. In Märkten ohne strenge Lizenzierung taucht der Begriff oft in aggressiven Werbe­mailings auf, die ein Konto mit «gratis Bonusgeld» versprechen, sobald man sich bloss registriert. Dahinter steht in der Regel eine Liste von Bedingungen — Umsatz­multiplikatoren, Spiel­ausschlüsse, maximale Auszahlungs­beträge, Fristen —, die das Guthaben schnell zu einem Instrument machen, das den Anbieter wenig kostet und den Spieler in eine vorab definierte Spiel­bahn zwingt.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — casino guthaben ohne einzahlung
Pasino akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen.

In der Schweiz funktioniert dieser Markt anders. Das Geldspielgesetz (BGS), in Kraft seit dem 1. Januar 2019, lässt nur Swiss-Online-Casinos zu, die als Verlängerung einer landbasierten Konzession betrieben werden. Die eidgenössische Spielbanken­kommission ESBK führt eine geschlossene Liste: zum Stichtag 17. März 2026 sind es zehn Online-Casinos. Jedes ist die digitale Verlängerung eines terrestrischen Casino­standorts von Davos bis Lugano. Werbung und Boni sind durch Art. 74 BGS gedeckelt — sie dürfen nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen und nicht für unlizenzierte Spiele werben. Eine fixe Prozentzahl-Obergrenze für Boni schreibt das Gesetz nicht vor.

In diesem Rahmen ist «Guthaben ohne Einzahlung» im engeren Sinne — also ein Bonus, der ohne Einzahlung eines Euro oder Franken auf das Konto fliesst — bei den ESBK-lizenzierten Häusern selten bis inexistent. Was es hingegen gibt, sind Willkommens­pakete, Freispiele ohne Einzahlung in klar definierten Promo-Fenstern und Treue­aktionen, deren Mechanik in den jeweiligen Bonus­bedingungen niedergelegt ist. Die Konzentration verschiebt sich von «gratis Geld» zu «strukturierter Einstieg mit definierten Kosten».

Das ist der Grund, warum ein genauer Blick auf die AGB jedes Hauses unverzichtbar ist: Eine Willkommens­aktion ist ein Vertrag, kein Geschenk.

Rechtslage und Konzessionierung: wer überhaupt spielen lassen darf

Die ESBK vergibt keine eigenen Online-Lizenzen. Wer in der Schweiz ein Online-Casino betreiben will, braucht zwingend eine bundesrechtliche Konzession für eine landbasierte Spielbank; die Online-Spiele sind eine Erweiterung dieser Konzession. Wer weder Konzessionär ist noch über eine Erweiterung verfügt, ist im Sinn des BGS ein unerlaubter Anbieter. Das Angebot richtet sich an Schweizer Spielerinnen und Spieler über Schweizer Endgeräte; technisch blockiert der Bund solche Angebote über eine Sperrliste nach Art. 86 BGS.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — casino guthaben ohne einzahlung
7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard.

Für die Spielerin heisst das: Die Liste der zehn konzessionierten Online-Casinos auf der ESBK-Website ist die einzige Adresse, an der Schweizer Recht überhaupt greift. Alles andere bewegt sich in einer Grauzone, in der die ESBK ausdrücklich darauf hinweist, dass zwar nicht die Spielerin strafrechtlich verfolgt wird, diese aber «auf eigenes Risiko» und ohne jeden Schweizer Schutz spielt — kein Sozial­konzept, keine Spielsperre, keine Auszahlungs­garantie, kein Rechtsweg bei Streit. Gewinne aus ausländischen oder unlizenzierten Häusern sind überdies ab dem ersten Franken einkommens­steuerpflichtig, während Schweizer Gewinne aus lizenzierten Spielbanken bis zu einem indexierten Schwellenwert — rund CHF 1’070’000 im Jahr 2026 — steuerfrei sind; darüber fällt die Verrechnungs­steuer an.

Wer unsicher ist, ob ein Anbieter dazugehört, prüft die ESBK-Liste direkt. Wer dort nicht steht, gehört nicht dazu — die Mechanik ist so einfach wie restriktiv.

Spielerschutz und das Sozialkonzept: was lizenzierte Häuser leisten müssen

Jedes ESBK-lizenzierte Casino muss ein von der Aufsicht genehmigtes Sozial­konzept betreiben. Das Sozial­konzept ist kein Marketing-Begriff, sondern ein Bündel konkreter Pflichten: Identitäts­prüfung beim Login, anlassbezogene Bonitäts­abklärung bei häufigem oder hochvolumigem Spiel, Einzahlungs­limiten, Verlust­limiten, Sitzungs­erinnerungen, Selbst­tests und die Möglichkeit zur Spielsperre.

Die Spielsperre ist das schärfste Instrument. Sie wird bei einem lizenzierten Schweizer Online-Casino beantragt — etwa bei Mycasino mit einer Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises wie Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthalts­bewilligung oder Führerausweis — und gilt anschliessend für alle konzessionierten Spielbanken­spiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund entfallen ist.

Auf der Spielerseite kommen weitere Hebel dazu: Jackpots erlaubt etwa selbst gewählte Einzahlungs­limiten (zum Beispiel wöchentlich CHF 50) sowie Spielpausen zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten, wahlweise für alle Angebote oder nur für bestimmte Spiel­kategorien. Mycasino ergänzt Verlust­limiten, Erinnerungs­funktionen zur Reduktion der Spielzeit, Selbst­tests und ebenfalls die Möglichkeit zur Spielpause oder freiwilligen Spielsperre. Wer häufig oder mit hohen Einsätzen spielt, muss zudem einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse vorlegen — sonst wird die Person gesperrt. Das ist kein theoretischer Passus, sondern operative Praxis.

Die Punkte gehören auf jede Vergleichs­seite, weil sie den realen Unterschied zwischen einem lizenzierten und einem unlizenzierten Haus ausmachen: nicht die Spielauswahl, nicht der Bonus — sondern der Rahmen, der das Spiel überhaupt erst erträglich macht.

Zahlungswege und Auszahlungs­geschwindigkeit: was in der Schweiz funktioniert

Wer in der Schweiz online spielt, zahlt in Franken, über Schweizer Schienen. Die Akzeptanz von Kreditkarten ist Standard, daneben dominieren TWINT, PostFinance, Apple Pay, Paysafecard und die klassische Bank­überweisung. Einige Häuser ergänzen E-Wallets wie Skrill, Neteller oder Aircash. Krypto ist im ESBK-lizenzierten Markt praktisch nicht vorhanden — und wer bei einem nicht-lizenzierten Haus in Bitcoin einzahlt, bewegt sich schon aus diesem Grund ausserhalb des Schweizer Schutzrahmens.

Die Mindest­beträge für Ein- und Auszahlungen sind im Markt auffallend tief. Casino777, 7melons, StarVegas, Casineo und Swiss4win setzen die Untergrenze für Einzahlungen einheitlich bei CHF 10. Pasino.ch ebenfalls; dort liegt der Mindest­auszahlungs­betrag bei einem symbolischen CHF 0.01. Mycasino.ch verlangt mindestens CHF 10 für Auszahlungen, mit der Ausnahme, dass ein darunter liegendes Restguthaben vollständig ausgezahlt werden kann. Gebühren für Ein- oder Auszahlungen erhebt in dieser Stichprobe keines der genannten Häuser; Mycasino weist das ausdrücklich aus, und auch Casino777 spricht von keinen Einzahlungs­gebühren.

Bei der Auszahlungs­geschwindigkeit gibt es sichtbare Unterschiede. Mycasino beziffert die Dauer auf «in der Regel 1 bis 3 Werk­tage», abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank. Jackpots wickelt Auszahlungen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto ab, das auf den eigenen Namen lautet — Kreditkarten- oder Revolut-Auszahlungen sind dort ausgeschlossen; die Bank­überweisung benötigt 1 bis 2 Werk­tage, bis der Betrag auf dem Spielerkonto verfügbar ist.

Drei Beobachtungen, die auf jeder Vergleichs­seite stehen sollten:

Boni, Freispiele und das, was sie wirklich kosten

Im lizenzierten Schweizer Markt sind Willkommens­boni die häufigste Form eines «Guthabens». Sie sind keine Gratis-Gelder; sie sind Voraus­leistungen des Casinos, die unter einer Umsatz­bedingung zurück­gespielt werden müssen, bevor eine Auszahlung möglich wird.

Das Grundmuster. Ein Willkommens­bonus verdoppelt die erste Einzahlung bis zu einem Höchst­betrag, ergänzt um eine bestimmte Anzahl Freispiele. Zwei Beispiele aus den Bonus­bedingungen der lizenzierten Häuser:

Was die Umsatz­bedingung konkret bedeutet. Die Bedingung «30-facher Umsatz» beim 100-%-Bonus bis CHF 700 heisst: Wer den maximalen Bonus abruft, muss CHF 21’000 an Spiel­automaten umsetzen, bevor das Geld auszahlbar wird. Bei einem typischen Spiel­automaten mit RTP im Bereich von 95 % bis 97 % bedeutet das nicht nur Zeit, sondern auch erwarteten Verlust — eine Rechnung, die später in dieser Seite nachvollziehbar gemacht wird.

Freispiele ohne Einzahlung. Tatsächlich ohne Einzahlung sind im lizenzierten Markt seltene Promo-Fenster. Sie treten meist als kleine, klar abgegrenzte Aktionen auf — eine Handvoll Freespins für ein bestimmtes Spiel, oft mit kurzer Frist. Sie sind im engen Sinn des Wortes ein «Guthaben ohne Einzahlung», aber sie sind nicht das, was die meisten Spielerinnen und Spieler unter einem Willkommens­bonus verstehen.

Der Vergleich fällt im lizenzierten Markt daher klar aus: Wer ein «Guthaben ohne Einzahlung» im Wortsinn sucht, ist bei den zehn ESBK-Häusern auf gelegentliche Promo-Fenster angewiesen. Wer ein Willkommens­paket sucht, das eine substanzielle Einzahlung voraussetzt, findet überall eine Variante — mit deutlich unterschiedlichen Umsatz­multiplikatoren, Fristen und Spiel­ausschlüssen.

Die zehn lizenzierten Online-Casinos im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos in der Reihenfolge der ESBK-Liste vom 17. März 2026, mit dem terrestrischen Haus, aus dem die Online-Spiel­bank jeweils hervorgegangen ist, und dem Datum der Online-Aufnahme.

Online-Casino Konzessionär (terrestrisch) Online seit
Casino777 Casino Davos 09.09.2019
Pasino Casino Meyrin 16.11.2020
Jackpots Grand Casino Baden 05.07.2019
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020
Admiral Casino Mendrisio 16.07.2025
Mycasino Grand Casino Luzern 22.08.2019
StarVegas Casino Interlaken 24.02.2020
Casineo Casino Locarno 17.03.2026
Swiss Casinos Casino Pfäffikon 02.09.2019
Swiss4Win Casino Lugano 01.03.2021

Was die Tabelle zeigt: Eine reine Liste von Lizenz­verlängerungen. Was sie nicht zeigt: Welches Haus für welchen Spieler­typ das richtige ist. Diese Frage gehört in die einzelnen Profile, die im Folgenden entlang der ESBK-Reihenfolge durchgegangen werden.

Casino777

Casino777 ist die digitale Verlängerung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 online. Bei den Zahlungs­wegen deckt das Haus den vollen Schweizer Standard­kanon ab: Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Bank­überweisung — und es verzichtet ausdrücklich auf Einzahlungs­gebühren. Für Spielerinnen und Spieler, die mit der Kreditkarte oder TWINT einsteigen und auf bekannte Schienen setzen, ist das die unauffällige Variante: nichts fehlt, nichts ist überraschend, ein klassisches Schweizer Online-Casino ohne Ecken und Kanten. Einen spezifischen Promo-Schwerpunkt trägt das Profil nicht in den Bonus­bedingungen, die Research dokumentiert.

Pasino

Pasino ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 aktiv. Die Einzahlungs­seite ist breit aufgestellt: Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Bank­überweisung. Die Mindest­einzahlung liegt bei CHF 10, der Auszahlungs­mindest­betrag bei einem symbolischen CHF 0.01 — niedriger geht es kaum, was vor allem für vorsichtige Spielerinnen und Spieler interessant ist, die kleine Beträge testen wollen. Ein Spieler­typ, der mit dem Casino vertraut ist, schätzt die Flexibilität der E-Wallets; ein Spieler­typ, der TWINT gewohnt ist, findet auch die gewohnte Schiene.

Jackpots

Jackpots ist die digitale Verlängerung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 online — eines der ältesten Häuser im lizenzierten Markt. Bei den Einzahlungs­methoden stehen TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Bank­überweisung, Apple Pay und Paysafecard zur Verfügung; TWINT-Einzahlungen sind gebührenfrei und werden sofort verarbeitet. Beim Willkommens­paket ist das Haus eines der grosszügigeren: bis zu CHF 2’200 und 200 Freispiele über die ersten vier Einzahlungen, mit einer 100-%-Verdoppelung der ersten Einzahlung bis CHF 700. Die Bonus­bedingungen sind dafür die strengeren: 30-facher Umsatz bei Spiel­automaten, 300-facher Umsatz bei Tisch­spielen, Frist ein Monat. Auszahlungen laufen ausschliesslich auf Schweizer Bank- oder Postkonten, die auf den eigenen Namen lauten — Kreditkarten- oder Revolut-Auszahlungen sind ausgeschlossen; die Bank­überweisung braucht 1 bis 2 Werk­tage.

Spieler­innen und Spieler mit einem klaren Willkommens­fokus und Geduld für hohe Umsatz­volumen finden hier eines der substanzielleren Pakete; wer mit kleinerem Einsatz testet und nicht in vier Einzahlungs­schritten maximieren will, kommt mit dem Willkommens­bonus nicht voll auf seine Kosten. Die 2’500+ Spiele und das Live-Casino mit Anbietern wie Evolution und Pragmatic Play decken den Standard­katalog ab.

7melons

7melons verlängert das Grand Casino Bern und ist seit dem 15. September 2020 online. Das Haus akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; die Mindest­einzahlung liegt bei CHF 10, der PostFinance-Höchst­betrag bei CHF 100’000 pro Transaktion — ein vergleichsweise hoher Wert, der für Spielerinnen und Spieler mit grösseren Einzahlungen relevant wird. Einen Bonus­schwerpunkt trägt das Profil nicht in den dokumentierten Bedingungen; das Haus tritt über die Zahlungs­seite und die Zugehörigkeit zum Berner Casino auf, weniger über Promo-Volumen.

Admiral

Admiral ist die jüngste Erweiterung in der Liste der zehn ESBK-Häuser: Die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio ist seit dem 16. Juli 2025 aktiv. Das Haus akzeptiert Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint für Ein- und Auszahlungen. Der späte Markteintritt bedeutet, dass das Haus neu aufgestellt ist; das Profil in den dokumentierten Quellen ist nicht so breit dokumentiert wie bei den älteren Häusern. Spielerinnen und Spieler, die ein frisch gestartetes Haus mit den gängigen E-Wallet-Schienen suchen, finden hier einen plausiblem Einstieg; wer Wert auf dokumentierte Bonus­pakete legt, sollte die aktuellen Bedingungen direkt beim Anbieter prüfen.

Mycasino

Mycasino verlängert das Grand Casino Luzern und ist seit dem 22. August 2019 online. Die Zahlungs­seite ist klar und kostenfrei: keine Gebühren für Ein- oder Auszahlungen, Mindest­auszahlungs­betrag CHF 10 (oder vollständige Auszahlung darunter), Auszahlungs­dauer in der Regel 1 bis 3 Werk­tage je nach Wochentag, Uhrzeit und Bank. Beim Willkommens­paket liegt das Haus im mittleren Bereich: 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300 plus 200 Freispiele (je CHF 0.10, ohne Umsatz­bedingung, 72 Stunden gültig); die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen bei einer Mindest­einzahlung von CHF 10 erfolgen, der Bonus ist 35-fach in 30 Tagen umzusetzen.

Das Haus bietet über 3’000 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Beim Spielerschutz ist die Liste breit: Einzahlungs­limiten, Verlust­limiten, Erinnerungs­funktionen zur Reduktion der Spielzeit, Selbst­test, Spielpausen und freiwillige Spielsperre (mit Identitäts­nachweis). Für Spielerinnen und Spieler, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bonus­höhe und Umsatz­bedingung schätzen und grossen Wert auf transparente Spiel­schutz­instrumente legen, ist Mycasino.ch das ruhigste Profil im Vergleich.

StarVegas

StarVegas ist die Online-Verlängerung des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Das Haus akzeptiert Visa/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindest­einzahlung beträgt CHF 10. Das Profil ist breit bei den Zahlungs­schienen, ohne einen dokumentierten Bonus­schwerpunkt in den verfügbaren Quellen.

Casineo

Casineo ist die Online-Verlängerung des Casino Locarno und am 17. März 2026 — also am gleichen Stichtag wie die ESBK-Liste — online gegangen. Das Haus akzeptiert TWINT, Kreditkarten und PostFinance; die Mindest­einzahlung liegt für alle Methoden bei CHF 10. Ein Haus, das buchstäblich seit dem Tag der Liste aktiv ist, hat naturgemäss noch kein dokumentiertes Promo-Profil in der Research-Grundlage. Wer einen ganz frischen Markteinsteiger sucht, findet ihn hier; alle Aussagen zu Bonus­tiefe oder Spiel­portfolio bleiben offen und sollten direkt beim Anbieter nachgeprüft werden.

Swiss Casinos

Swiss Casinos verlängert das Casino Pfäffikon und ist seit dem 2. September 2019 online. Bei den Einzahlungen deckt das Haus Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Bank­überweisung ab — und weist aus, dass keine dieser Methoden mit zusätzlichen Gebühren verbunden ist. Das ist der breiteste Karten­akzeptanz­raum in der Liste und relevant für Spielerinnen und Spieler, die Diners oder Discover nutzen. Einen dokumentierten Willkommens­schwerpunkt trägt die Research-Grundlage für dieses Profil nicht.

Swiss4Win

Swiss4Win ist die Online-Verlängerung des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 aktiv. Das Haus wirbt prominent mit TWINT-Einzahlungen ab CHF 10 ohne Zusatz­gebühren und sofortiger Gutschrift nach Bestätigung in der TWINT-App. Für Spielerinnen und Spieler im Tessin und in der Romandie, die TWINT ohnehin als Standard nutzen, ist das die unkomplizierteste Schiene; für andere bleibt das Haus ein Haus im Standard­set ohne herausragenden dokumentierten Bonus.

Rechenbeispiel: was eine Umsatz­bedingung in Stunden bedeutet

Eine Umsatz­bedingung ist im lizenzierten Schweizer Markt das, was über den Wert eines Bonus entscheidet. Die Rechnung, die der Anbieter nicht aufs Plakat schreibt, ist einfach: Wer den maximalen Bonus abruft, muss einen festen Betrag durchspielen, bevor er auszahlbar wird. Diese Seite rechnet das einmal mit den dokumentierten Zahlen aus dem Willkommens­paket von Mycasino.ch durch.

Inputs aus den Bonus­bedingungen:

Ergebnis als Band:

Die Rechnung lässt sich auf zwei Weisen lesen. Wer den Bonus nutzt und ihn diszipliniert in den 30 Tagen freispielt, gibt dafür im Schnitt eine gute halbe Stunde pro Tag am Bildschirm aus. Wer den Bonus nicht freispielen kann — etwa wegen Zeitmangel oder ungeplanter Pausen — verliert ihn, und mit ihm die Gewinne, die aus dem Bonus­guthaben entstanden sind. Im zweiten Fall kostet das vermeintliche Geschenk den vollen Bonus­betrag ohne jede Auszahlung.

Die Rechnung steht hier stellvertretend für jedes Haus in der Liste, das einen 30- bis 35-fachen Umsatz auf den Bonus legt. Bei Jackpots.ch ist die Spannweite noch grösser: 30-fach auf Spiel­automaten, 300-fach auf Tisch­spielen — letzteres ist faktisch unspielbar und macht Tisch­spiele für den Bonus­umsatz unbrauchbar.

Wichtig ist die Einordnung: Diese Rechnung ist eine statistische Schätzung — ein Durchschnitt über viele Spins unter den genannten Annahmen. Sie sagt nichts über das Ergebnis einer einzelnen Sitzung, nichts über die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns und nichts über die Auszahlungs­höhe eines allfälligen Treffers. Sie zeigt, wie viel Zeit das Freispielen eines Bonus unter realistischen Annahmen typischerweise kostet.

Häufige Fragen

Gibt es in der Schweiz Online-Casinos mit gratis Guthaben ohne Einzahlung?

Im engeren Wortsinn sind «gratis Guthaben ohne Einzahlung» bei den zehn ESBK-lizenzierten Häusern seltene Promo-Fenster — meist in Form kleiner, klar abgegrenzter Freispins für ein bestimmtes Spiel. Die übliche Willkommens­aktion setzt eine Einzahlung voraus und bringt einen Bonus, der an eine Umsatz­bedingung gekoppelt ist.

Welche Online-Casinos sind in der Schweiz lizenziert?

Zum Stichtag 17. März 2026 sind es zehn: Casino777.ch, Pasino.ch, Jackpots.ch, 7melons, Admiral.ch, Mycasino.ch, StarVegas.ch, Casineo.ch, Swiss Casinos und Swiss4win.ch. Jedes ist die Online-Erweiterung eines terrestrischen Schweizer Casinos von Davos bis Lugano.

Sind Gewinne aus Schweizer Online-Casinos steuerfrei?

Gewinne aus ESBK-lizenzierten Spielbanken sind bis rund CHF 1’070’000 pro Jahr steuerfrei; darüber fällt die Verrechnungs­steuer an. Gewinne aus ausländischen oder unlizenzierten Häusern sind ab dem ersten Franken einkommens­steuerpflichtig.

Woran erkenne ich ein ESBK-lizenziertes Online-Casino?

Am einfachsten an der ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken, die als geschlossene Liste geführt wird. Wer dort nicht steht, ist in der Schweiz nicht zugelassen und fällt unter die bundesrechtliche Sperrliste.

Wie funktioniert die Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre wird bei einem lizenzierten Haus beantragt — etwa Mycasino.ch mit Identitäts­nachweis — und gilt anschliessend für alle konzessionierten Spielbanken­spiele in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund entfallen ist.

Wie schnell zahlen Schweizer Online-Casinos aus?

Im lizenzierten Markt sind 1 bis 3 Werk­tage bei Mycasino.ch üblich, bei Jackpots.ch 1 bis 2 Werk­tage per Bank­überweisung auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto. Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind bei Jackpots.ch ausgeschlossen.

Was bedeutet «Guthaben ohne Einzahlung» im Schweizer Kontext?

In den meisten Fällen einen Willkommens­bonus nach erster Einzahlung plus eine begrenzte Zahl Freispiele, gelegentlich ein reines Freespin-Promo ohne Einzahlung. Der Begriff «gratis» ist in jedem Fall an die Bonus­bedingungen gekoppelt, nicht an die Abwesenheit von Kosten.