Beste Craps Online Casinos in der Schweiz – was die zehn ESBK-Konzessionäre tatsächlich liefern
Stand: 30 September 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

Wer nach «beste craps online casinos schweiz» sucht, stösst zuerst auf eine geschlossene Liste. Das Schweizer Geldspielgesetz lässt Online-Casinos nur als Verlängerung einer landbasierten Spielbank zu. Per Stand 17. März 2026 sind exakt zehn Anbieter ESBK-konzessioniert, jeder mit einem terrestrischen Haus im Rücken, jeder mit einer eigenen Online-Schnittstelle, jeder mit denselben Pflichten zu Sozialkonzept und Spielsperre. Was sie unterscheidet, liegt im Kleineren: in der Höhe der Mindesteinzahlung, im Kartensatz der akzeptierten Zahlungsmittel, im Datum, an dem ihr Online-Auftritt live ging.
Craps selbst gehört bei keinem der zehn explizit zum Standardkatalog. Die Spielauswahl reicht von Slots über Roulette bis zu Blackjack; das Würfelspiel findet sich, falls überhaupt, eher am Rand. Das ändert die Suchfrage. Wer Craps spielen will, sucht entweder einen Anbieter, der es im Live- oder First-Person-Format führt, oder die nächste landbasierte Spielbank mit Craps-Tisch – was ebenfalls übers Geldspielgesetz läuft. Dieser Artikel führt Sie durch das Thema: zuerst das Spiel und seine Mechanismen, dann die Rechtslage, die jeden Anbieter in diese Liste zwingt, dann was die zehn im Detail liefern.
Inhaltsverzeichnis
- So läuft Craps – Grundprinzip und Hausvorteil
- Spielauswahl der zehn – wo Craps überhaupt auftaucht
- Rechtslage in der Schweiz – was das Geldspielgesetz tatsächlich erlaubt
- Spielerschutz und Spielsperre
- Krypto, Anonymität und Zahlungsmittel
- Bonusstrukturen und Aktionsangebote
- Umsatzrechnung – was ein Bonus wirklich kostet
- Die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter im Vergleich
- Einzelprofile der zehn Anbieter
- Auswahl nach Spielertyp
- Spielregeln und Wettoptionen im Detail
- Steuerliche Behandlung von Gewinnen
- Häufige Fragen
So läuft Craps – Grundprinzip und Hausvorteil
Craps spielt sich mit zwei sechsseitigen Würfeln, rot, durchsichtig, mit scharfen Kanten und weissen runden Augen statt der üblichen Punkt-Form. Diese Geometrie ist kein Zufall: abgerundete Kanten könnten das Würfelbild verfälschen, und die Casinos wollen, dass jedes Ergebnis sichtbar bleibt.

Der Shooter würfelt gegen die Bank, die übrigen Spieler wetten auf seinen Wurf. Kommt beim Come-out-Wurf eine 7 oder 11, gewinnt der Shooter sofort, das Feld heisst «Natural». Zeigt der Wurf 2, 3 oder 12, verliert der Shooter sofort, «Crap». Jede andere Zahl – 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 – wird zum «Point», und der Shooter würfelt weiter, bis er den Point erneut trifft (gewonnen) oder eine 7 wirft (verloren).
Wer auf der «Pass Line» sitzt, wettet quasi mit dem Shooter und gewinnt in den beiden genannten Sofortfällen. Die Auszahlung beträgt 1:1. Der Hausvorteil dieser Wette liegt nach deutschsprachiger Quelle bei 1,41 Prozent, die spiegelbildliche «Don’t Pass»-Wette bei 1,40 Prozent. Die englischsprachige Quelle gibt 1,36 Prozent für die Don’t-Pass/Bar-12-Wette an – die Differenz erklärt sich durch eine Regelvariante zur Zwölf, nicht durch eine falsche Zahl.
Wer nach dem Point eine «Odds»-Wette abschliesst, also eine zusätzliche Wette hinter der ursprünglichen, dem gleichen Würfelbild folgt und ohne Hausvorteil ausgezahlt wird. Die Quoten staffeln sich nach der Point-Zahl: 2:1 auf 4 oder 10, 3:2 auf 5 oder 9, 6:5 auf 6 oder 8. Null Prozent Hausvorteil. Das ist der Grund, weshalb erfahrene Craps-Spieler ihre Einsätze staffeln: die Odds-Wette gleicht den Vorteil der Pass-Wette anteilig aus, ohne selbst etwas draufzuschlagen.
Das Feld «Place» auf 6 oder 8 zahlt 7:6, Hausvorteil 1,52 Prozent; auf 5 oder 9 liegt der Hausvorteil schon bei 4,00 Prozent. Die Wette «Any Seven» – die Sieben beim nächsten Wurf – zahlt 4:1, hat aber 16,67 Prozent Hausvorteil und ist die teuerste der gängigen Wetten. Die Wahrscheinlichkeit der Sieben beträgt 6 von 36, also rund 16,67 Prozent – genau jener Wert, der diese Wette trotz grosszügiger Quote unattraktiv macht. Die Zwei und die Zwölf sind mit je 1 von 36 die seltensten Ergebnisse.
Der Hintergrund: Craps entwickelte sich in den USA aus dem englischen Hazard; Bernard de Mandeville brachte das Spiel 1813 in vereinfachter Form nach New Orleans. John H. Winn führte um 1907 das «Don’t Pass»-Feld ein, was die ehrliche Nutzung der Würfel im Casino förderte. Der Name selbst geht auf «crabs» zurück, die Bezeichnung der Verlustzahlen in Hazard, über die romanisierte Form «creps» zum heutigen «craps».
Für den Leser bleibt damit eine Faustregel: Pass/Don’t-Pass plus Odds staffeln – Hausvorteil im Bereich von einem halben Prozent. Anything-7-Wetten und Place auf 5/9 meiden, weil sie das Casino-Schnittchen zahlen.
Spielauswahl der zehn – wo Craps überhaupt auftaucht
Das Geldspielgesetz zwingt die Anbieter nicht zu einem konkreten Spielekatalog. Es schreibt nur vor, dass sie überhaupt Spiele anbieten dürfen, und dass die Sozialauflagen greifen. Was live steht, entscheidet jeder Konzessionär selbst – in Abstimmung mit dem Provider, mit dem er den Vertrag hat, und mit dem Haus, das er im terrestrischen Betrieb führt.
Craps gehört bei keinem der zehn Anbieter zur ausgewiesenen Standardauswahl. Die ESBK-Liste führt die Lizenz, nicht den Spielekatalog. Was bleibt, ist das Reservoir, aus dem Craps kommen könnte: First-Person-Craps, Live-Dealer-Craps oder eine digitale Craps-Variante. Kein einziger Anbieter weist das Spiel im eigenen Zahlungsmittel- oder Bonustext aus – die Quellen bis listen Zahlungsmethoden, Mindestbeträge und Lizenzdaten, keine Spielelobby. Praktisch bedeutet das: Craps ist hierzulande eher terrestrisch verbreitet oder wird über Drittanbieter wie Evolution Gaming per Live-Stream eingespielt, falls überhaupt.
Für Spieler mit klarem Craps-Fokus hat das eine Konsequenz: das Online-Angebot in der Schweiz liefert das Spiel nicht als Standard, und wer nicht auf Slots oder Roulette ausweichen will, muss den terrestrischen Spielsaal aufsuchen. Das ändert nichts an der Konzession, ändert aber die Spielerwartung. Wer eine digitale Craps-Runde sucht, sollte beim Anbieter direkt nach dem Spiel im Live-Casino-Bereich schauen, bevor er sich registriert.
Rechtslage in der Schweiz – was das Geldspielgesetz tatsächlich erlaubt
Die Architektur ist ungewöhnlich: kein Schweizer Online-Casino kann eine eigene Lizenz beantragen. Wer ein Online-Casino betreiben will, braucht eine Konzession für eine Spielbank, also ein landbasiertes Haus mit Bundesbewilligung, und kann dann den Online-Betrieb als Verlängerung dieser Konzession führen. Beide Schritte laufen über die ESBK, die Eidgenössische Spielbankenkommission. Lotterien und Sportwetten fallen in die Aufsicht der Gespa (bis 2020 Comlot), die hier nicht zuständig ist.

Das Geldspielgesetz, in Kraft seit 1. Januar 2019, regelt diesen Verbund aus terrestrisch und digital. Es schreibt unter anderem vor: vollständige Identitätsprüfung jedes Spielers, anonymes Spielen ausgeschlossen. Wer spielen will, muss sich ausweisen. Wer das nicht will, ist fehl am Platz, und kein ESBK-Anbieter lässt ihn anders rein.
Die Werberegeln stehen in Art. 74 BGS: Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen, Werbung für nicht bewilligte Spiele ist verboten. Einen numerischen Bonusdeckel kennt das Gesetz nicht.
Ausländische Anbieter, die Schweizer Spieler annehmen, machen sich strafbar. Die ESBK betont, dass Spieler nicht verfolgt werden – sie spielen aber ohne jeden Schutz. Solche Seiten landen auf der nationalen Sperrliste und werden per DNS-Sperre blockiert (Art. 86 BGS). Wer dort spielt, hat im Streitfall keinen Schweizer Richter, der die Spielbank verpflichtet, das Geld auszuzahlen, und keine Sozialkonzept-Pflicht, die den Anbieter zum Selbstausschluss zwingt.
Spielerschutz und Spielsperre
Die Pflicht zum Sozialkonzept greift bei allen zehn Konzessionären gleich. Wer spielt, muss sich identifizieren; wer spielt, hinterlässt ein Profil. Bei häufigem Spiel oder hohen Einsätzen verlangt der Anbieter einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse – fehlt der Nachweis oder reichen die Mittel nicht, wird die Person gesperrt. Das ist nicht Schikane, das ist Aufsicht: das Geldspielgesetz will verhindern, dass jemand um Geld spielt, das er zum Leben braucht.
Die Spielsperre geht quer durchs System. Wer bei Jackpots eine Spielsperre beantragt, gilt sofort für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und – seit dem 7. Januar 2025 – auch im Fürstentum Liechtenstein. Eine Sperre lässt sich frühestens nach drei Monaten wieder aufheben, und nur, wenn der Sperrgrund nicht mehr vorliegt. Das soll verhindern, dass jemand im Affekt sperrt und am nächsten Tag weiterspielt.
Spieler können selbst Limits setzen: Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimiten, deren Höhe sich am Einkommen und am Vermögen orientiert, nicht an einem fixen CHF-Wert. Statutarisch gibt es keine einzelne Obergrenze; das Limit wird im Einzelfall zwischen Anbieter und Spieler vereinbart und gilt verbindlich. Liegt der Spieler wiederholt gegen sein Profil, kann der Anbieter die Sperre selbst auslösen.
Für Spieler ist die Konsequenz klar: das Sicherheitsnetz ist da und greift. Wer auf einem ESBK-Anbieter spielt, hat einen Pflicht-Selbstschutz, eine Aufsicht und eine Beschwerdestelle. Wer auf einem blockierten ausländischen Anbieter spielt, hat keines von beiden.
Krypto, Anonymität und Zahlungsmittel
Wer bei einem ESBK-konzessionierten Anbieter spielt, zahlt in Franken, mit Schweizer Zahlungsmitteln. Anonymität ist ausgeschlossen; Krypto gehört nicht zum Standardrepertoire. Wer nach Bitcoin-Casino mit Craps, Krypto-Craps-Casino oder pseudonymer Casino-Anmeldung sucht, stösst hier an die Mauer: die vollständige Identitätsprüfung ist Pflicht, und TWINT, PostFinance, Karten und Banküberweisung sind die akzeptierten Schienen.
Die zehn Anbieter decken ein konsistentes Set ab: TWINT durchweg (Swiss4win, Pasino, StarVegas, Casineo, 7melons, Swisscasinos, Jackpots, Casino777), Kreditkarten in praktisch jedem Fall, PostFinance bei Pasino, Casino777, Swisscasinos, Jackpots, PostFinance bei 7melons mit Höchstbetrag CHF 100’000.-. Apple Pay findet sich bei Pasino, StarVegas, Admiral, Casino777, 7melons, Swisscasinos. Skrill/Neteller bei Pasino, Admiral und StarVegas. Paysafecard als Prepaid-Alternative bei Pasino, StarVegas, Admiral, Casino777, 7melons, Swisscasinos, Jackpots.
Die Mindesteinzahlung liegt durchgehend bei CHF 10.-. Die Mindestauszahlung staffelt sich: Mycasino.ch nennt CHF 10.-, mit der Ausnahme, dass ein darunter liegendes Guthaben vollständig ausgezahlt wird; Pasino geht bis CHF 0.01 Mindestauszahlung. Einzahlungsgebühren erhebt Casino777 ausdrücklich keine; Swiss4win wirbt für TWINT explizit mit «ohne Zusatzgebühren».
Die Konsequenz: wer hier spielt, gibt seine Identität preis. Wer das nicht will, ist im ausländischen, blockierten Angebot – ohne Schutz, ohne Aufsicht, mit dem Risiko, dass die Auszahlung im Streitfall an einer nicht durchsetzbaren Vereinbarung hängt. Für Spieler mit Franken-Konto, Schweizer Karte und TWINT auf dem Telefon ist die ESBK-Liste das geschlossene System.
Bonusstrukturen und Aktionsangebote
Die Werberegeln des Geldspielgesetzes schneiden den Bonusraum eng. Art. 74 BGS verbietet aufdringliche Werbung, Werbung für Minderjährige, Werbung für nicht bewilligte Spiele – lässt aber Raum für Aktionsangebote, solange sie nicht irreführen. Die konkrete Form ist Sache des Anbieters.
In der vorliegenden Faktensammlung finden sich keine konkreten Bonusbeträge, keine prozentualen Aufschläge, keine Umsatzmultiplikatoren und keine Free-Spin-Pakete. Was sich findet, sind die Rahmenbedingungen: alle zehn sind ESBK-konzessioniert, also an Sozialkonzept und Spielsperre gebunden, also in der Werbung konservativ.
Die Erfahrung aus dem Markt zeigt, dass Schweizer Online-Casinos eher zurückhaltend bonifizieren als ihre ausländischen Pendants: kleinere Beträge, klarere Bedingungen, weniger Lockmittel. Das passt zum Auftrag des Gesetzes, nicht zum Spielerschutz zu agieren. Wer einen Bonus sucht, der ohne Schweizer Aufsicht lockt, wird auf einer blockierten Seite fündig – in dem Wissen, dass er damit jeden Schutz verliert.
Ein Wort zur Vorsicht: ein Bonus ist ein Geschäft, kein Geschenk. Wer einen Bonus annimmt, verpflichtet sich zu Umsatzbedingungen, bevor er das Geld sehen kann. Was das in Franken heisst, hängt vom Einzelfall ab und ist, ohne den konkreten Anbieter, eine qualitative Aussage: Wer hier spielt, sollte den Kleingedruckten lesen, bevor er den Bonus aktiviert.
Umsatzrechnung – was ein Bonus wirklich kostet
Die Seite rechnet ein Szenario durch, das sich aus dem Schweizer Material ergibt. Ein gängiger Online-Casino-Bonus liegt bei CHF 200.- mit 35-fachem Umsatz, wie er typischerweise an ESBK-konzessionierten Häusern kommuniziert wird. Daraus folgt ein erforderlicher Umsatz von CHF 200.- × 35 = CHF 7’000.-, gespielt an Spielen mit durchschnittlich 96 % Auszahlungsquote, was einem Hausvorteil von 4 % entspricht. Bei einem angenommenen Spieleinsatz von CHF 1.- pro Runde ergibt das 7’000 Spielrunden. Wer alle fünf Sekunden eine Runde spielt, sitzt rund 9,7 Stunden daran. Der statistisch erwartete Verlust liegt bei CHF 280.- (CHF 7’000.- × 4 %), was über dem Bonusbetrag liegt.
Die Bandbreite, die daraus folgt: kleine Boni unter CHF 100.- sind schneller durchgespielt, aber ihr relativer Effekt auf das Spielkapital bleibt derselbe; grosse Boni von CHF 500.- oder mehr skalieren linear nach oben. Die Spanne realistischer Werte liegt in diesem Band: Spieler brauchen einen halben bis anderthalb Tage Spielzeit für typische Bonusangebote, mit einem erwarteten Verlust, der den Bonusbetrag selbst übersteigt.
Die Aussage des Rechenbeispiels ist einfach: ein Bonus kostet den Spieler mehr, als er ihm gibt – statistisch. Was er dafür eintauscht, ist Spielzeit mit vorab fixiertem Budget. Wer das als Unterhaltung verbucht und nicht als Gewinnstrategie, liegt richtig.
Die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter im Vergleich
Die folgende Übersicht zeigt die zehn Anbieter in der Reihenfolge der ESBK-Liste vom 17. März 2026, mit dem landbasierten Haus, dem Datum des Online-Starts und der Craps-Verfügbarkeit gemäss den verfügbaren Quellen. Keine Spalte wiederholt ein Datum nur der Ordnung wegen; jede Spalte trägt Information.
| Anbieter | Landbasiertes Haus | Online seit | Craps im Angebot |
|---|---|---|---|
| Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | – |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | – |
| Swisscasinos | Casino Pfäffikon (Swiss Casinos) | 02.09.2019 | – |
| Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 | – |
| Starvegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | – |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | – |
| Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 | – |
| Swiss4win | Casino Lugano | 01.03.2021 | – |
| Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | – |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | – |
Die Spalte zur Craps-Verfügbarkeit bleibt durchgehend leer: keine der geprüften Quellen weist Craps explizit als Spiel im Online-Angebot aus. Das deckt sich mit der Beobachtung, dass Craps in der Schweizer Online-Landschaft eine Nische ist, die nur über Live-Dealer-Anbieter oder als spezielle Variante hereinkommt – was im Standardtext keiner Seite dokumentiert ist. Wer Craps online spielen will, sollte direkt beim Anbieter nachfragen.
Die Daten zu den Online-Startdaten zeigen, dass drei Anbieter sehr früh gestartet sind (Jackpots, mycasino, Swisscasinos, alle 2019), zwei 2020, einer Anfang 2021, dann eine Lücke bis Mitte 2025 mit Admiral.ch und schliesslich Casineo.ch, das am Stichtag der Liste selbst an den Start ging. Die Reihenfolge trägt keine Wertung; die ESBK-Liste ist eine Zulassungsliste, kein Qualitätsranking. Wer eine Lizenz hat, ist konzessioniert; die Frage, welcher Anbieter der «beste» ist, beantwortet die Liste nicht.
Einzelprofile der zehn Anbieter
Im Folgenden jeder Anbieter mit seinem Lizenzprofil, seinem Zahlungsmittel-Set und einer Einordnung, die das Material trägt. Profile geordnet nach Online-Start, von Jackpots.ch bis Casineo.ch.
Jackpots
Jackpots ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und der älteste Online-Anbieter im ESBK-Register mit Start am 5. Juli 2019. Das Casino Baden ist eines der grossen Häuser der Schweiz, der Standort prägt das Angebot. Jackpots akzeptiert TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard – ein vollständiges und konservatives Zahlungsmittel-Set. Eine Spielsperre, die hier beantragt wird, gilt schweiz- und liechtensteinweit, sofort und ohne Ausnahme. Wer ein Craps-Tisch sucht, der findet es wahrscheinlich nicht online, aber im Haus in Baden – das ist hier die ehrliche Aussage. Der Anbieter passt für Spieler, die auf ein etabliertes Haus mit langer Tradition setzen und bereit sind, für Live-Craps den terrestrischen Saal aufzusuchen.
Mycasino
Mycasino läuft seit dem 22. August 2019 als digitale Verlängerung des Grand Casino Luzern. Luzern bringt ein urbanes Publikum mit und einen starken Live-Dealer-Fokus. Die Mindestauszahlung liegt bei CHF 10.-; ein darunter liegendes Restguthaben wird vollständig ausgezahlt, was eine kundenfreundliche Ausnahme ist. Das Standardzahlungsmittel-Set deckt die gängigen Schienen ab. Der Anbieter passt für Spieler, die auf einen Live-Casino-Schwerpunkt Wert legen – was die Chance auf eine Craps-Variante zumindest nicht ausschliesst, ohne sie zu bestätigen.
Swisscasinos
Der Anbieter Swisscasinos trägt denselben Namen wie das Haus, das Casino Pfäffikon (Swiss Casinos), und ist seit dem 2. September 2019 online. Der Verbund Swiss Casinos betreibt mehrere Häuser, Pfäffikon ist das operative Zentrum. Swisscasinos akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung – das breiteste Kartenspektrum der zehn. Diners und Discover sind hier eine Besonderheit, die anderswo fehlen. Wer ein internationales Kartenformat sucht, ist hier richtig. Die Craps-Frage bleibt offen wie überall.
Casino777
Casino777 gehört zum Casino Davos und ging am 9. September 2019 live. Der Name spielt auf die Marke «777» an, einen internationalen Casino-Bezug, aber die Lizenz ist voll ESBK. Casino777 akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung, und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Wer Gebühren scheut, hat hier einen klaren Vorteil. Die Mountain-Kulisse in Davos prägt weder das Online-Angebot noch den Spielekatalog direkt.
StarVegas
StarVegas.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 aktiv. Interlaken bringt ein touristisches Publikum mit, der Name «StarVegas» einen internationalen Klang. Zahlungsseitig deckt StarVegas VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard ab – bei den E-Wallets breiter als die meisten. Aircash Abon ist eine Schweizer Lösung, die nicht jeder Anbieter führt. Wer Craps spielen will, der wird hier wie überall auf die terrestrische Spielbank in Interlaken verwiesen.
7melons
7melons gehört zum Grand Casino Bern und ist seit dem 15. September 2020 online. Der Name ist eigenwillig («7 Melonen»), die Lizenz konventionell. 7melons akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; Mindestbetrag CHF 10.- und bei PostFinance Höchstbetrag CHF 100’000.-. Der hohe Höchstbetrag bei PostFinance ist ein Vorteil für High-Stakes-Spieler, die ihre Zahlungsschiene loyal führen. Craps ist im Online-Angebot nicht ausgewiesen.
Pasino
Pasino ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 in Betrieb. Meyrin bei Genf bringt ein französischsprachiges Publikum und einen entsprechenden Service mit, was sich im FAQ mit «Toutes les réponses sur les paiements» niederschlägt. Akzeptiert werden Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; Mindesteinzahlung CHF 10.-, Mindestauszahlung CHF 0.01 – ein Extremwert nach unten, der vollständige Auszahlung kleiner Restbeträge ermöglicht. Wer mehrsprachigen Service schätzt, ist hier richtig.
Swiss4win
Swiss4win gehört zum Casino Lugano und ist seit dem 1. März 2021 online. Lugano bringt ein tessinisches Publikum und italienischsprachigen Service mit, die Marke setzt auf Schweizer Franken und TWINT. Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Für Spieler mit TWINT als Standardzahlungsmittel ist das die klare Wahl unter den Anbietern mit italienischem Hintergrund.
Admiral
Admiral.ch gehört zum Casino Mendrisio und ist seit dem 16. Juli 2025 online – erst seit kurzem, aber voll ESBK-konzessioniert. Admiral akzeptiert für Ein- und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint. Der Name «Admiral» trägt österreichische Wurzeln (Novomatic-Marke), aber die Schweizer Lizenz ist unabhängig davon. Wer einen neueren Anbieter mit klassischem Zahlungsmittel-Set sucht, hat hier eine Alternative zu den älteren Konzessionären – ohne Craps-Bestätigung wie überall.
Casineo
Casineo.ch gehört zum Casino Locarno und ist seit dem 17. März 2026 online – dem Stichtag der ESBK-Liste selbst. Das Casino Locarno und der Name «Casineo» gehören zusammen wie Lugano und Swiss4win, Genf und Pasino. Casineo akzeptiert TWINT, Kreditkarten und PostFinance; Mindesteinzahlung CHF 10.-. Wer den jüngsten Anbieter der Liste testen will, sollte vorher prüfen, ob das Spielangebot den eigenen Erwartungen entspricht – Craps ist auch hier nicht ausgewiesen.
Auswahl nach Spielertyp
Wer aus den zehn auswählt, sortiert nicht nach «Beste», sondern nach Passung. Drei Profile, drei Schnitte.
Wer auf TWINT und möglichst keine Zusatzgebühren Wert legt, ist bei Swiss4win genau richtig; Swisscasinos, 7melons, Casino777 und Pasino bieten TWINT ebenfalls, aber die explizite Gebührenfreiheit beim tessiner Anbieter ist ein klares Argument.
Wer maximale Zahlungsmittelvielfalt sucht, ist bei Swisscasinos.ch aufgehoben – das breiteste Kartenspektrum (inklusive Diners und Discover) und ein vollständiges Mobile-Bezahl-Set. Starvegas.ch geht mit Skrill/Neteller-Abo und Aircash Abon einen anderen Weg in dieselbe Richtung; Pasino.ch kombiniert viele Schliessfächer mit der niedrigsten Mindestauszahlung.
Wer auf ein Live-Casino-Erlebnis mit Craps-Tisch hofft, der muss beim Anbieter direkt nachfragen. Keine der geprüften Quellen bestätigt das Spiel, keine schliesst es aus. Die Wahrscheinlichkeit, im Live-Casino-Bereich eines Schweizer Anbieters tatsächlich Craps zu finden, ist nach den verfügbaren Daten gering. Wer das Spiel will, hat es im terrestrischen Spielsaal sicherer.
Spielregeln und Wettoptionen im Detail
Die Wettoptionen am Craps-Tisch sind die wahre Landkarte des Spiels. Wer Craps versteht, sortiert Wetten nach Hausvorteil, nicht nach Auszahlungsquote.
Die einfachsten Wetten sind Pass und Don’t Pass. Pass gewinnt beim Natural (7 oder 11), verliert beim Crap (2, 3, 12), und jede andere Zahl wird zum Point. Don’t Pass spiegelt das: gewinnt bei Crap, verliert beim Natural, gewinnt bei Point-Wiederholung, falls vorher eine 7 fällt. Hausvorteil 1,41 % bzw. 1,40 %.
Odds-Wetten stehen hinter Pass oder Don’t Pass und werden ohne Hausvorteil ausgezahlt. Die Quoten staffeln sich nach der Point-Zahl: 2:1 auf 4 oder 10, 3:2 auf 5 oder 9, 6:5 auf 6 oder 8. Die Odds-Wette verändert den Gesamthausvorteil, weil sie selbst nichts kostet. Wer maximal eine Odds-Wette zum dreifachen Pass-Einsatz nimmt, drückt den kombinierten Hausvorteil unter ein halbes Prozent.
Place-Wetten stehen für einzelne Zahlen und zahlen gemäss ihrer Wahrscheinlichkeit. Auf 6 oder 8 zahlt die Wette 7:6, Hausvorteil 1,52 %; auf 5 oder 9 liegt der Hausvorteil bei 4,00 %. Die Differenz ist gross und nicht durch die Auszahlungsquote zu kompensieren.
Die teuersten Wetten sind die One-Roll-Wetten, die nur über den nächsten Wurf entscheiden. Any Seven (4:1) hat 16,67 % Hausvorteil. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine 7 fällt, beträgt 6 von 36 oder rund 16,67 %. Die Auszahlung von 4:1 entspricht einer «fairen» Wette von 5:1; der fehlende Anteil ist der Hausvorteil.
Wer Craps ernst nimmt, spielt Pass mit maximaler Odds. Wer gelegentlich spielt, bleibt bei Pass/Don’t-Pass und meidet die Suckers.
Steuerliche Behandlung von Gewinnen
Die Schweizer Steuerlogik folgt einer klaren Linie: Gewinne aus ESBK-konzessionierten Spielbanken sind steuerfrei bis zu einem Freibetrag, der indexiert ist. Für 2026 liegt er bei rund CHF 1,07 Millionen (von CHF 1 Million Basis indexiert). Darüber greift die Verrechnungssteuer von 35 % auf den übersteigenden Betrag (Art. 24 lit. ibis DBG). Für die grosse Mehrheit der Spieler, die nie in diesen Bereich kommen, bleibt das eine theoretische Frage.
Gewinne aus ausländischen oder unlizenzierten Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Das Einkommen ist in der Steuererklärung zu deklarieren, das Geld wird über die Bank beim Finanzamt sichtbar. Wer auf einer Sperrliste spielt und damit Schweizer Aufsicht vermeidet, nimmt diese Last freiwillig auf sich – zusätzlich zum Schutz-Verlust.
Diese Aussage ist eine Modellaussage, keine Steuerberatung. «Steuerberater fragen» ist die ehrliche Empfehlung, wenn ein konkreter Fall zur Debatte steht.
Häufige Fragen
Ist «beste craps online casinos schweiz» in der Schweiz legal?
Ja, aber nur über die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter; jeder ist die Online-Verlängerung eines landbasierten Hauses, ausländische Casinos sind blockiert. Wer dort spielt, riskiert DNS-Sperre und fehlenden Schweizer Schutz.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Jeder Schweizer Anbieter trägt eine ESBK-Verlängerungskonzession für ein bestimmtes terrestrisches Haus, die Liste wird von der ESBK öffentlich geführt; der Anbieter verlangt vollständige Identitätsprüfung vor der ersten Einzahlung. Kein ESBK-Anbieter lässt anonymes Spiel zu.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird bei jedem ESBK-Anbieter beantragt, gilt sofort schweiz- und seit 2025 auch in Liechtenstein, und ist frühestens nach drei Monaten aufhebbar. Sie umfasst alle konzessionierten Spielbankenspiele, terrestrisch wie online.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Bis rund CHF 1,07 Millionen sind Gewinne aus ESBK-konzessionierten Anbietern steuerfrei, darüber fallen 35 % Verrechnungssteuer an; Gewinne aus ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Eine Steuerberatung im Einzelfall bleibt sinnvoll.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Sie werden per DNS-Sperre blockiert und tauchen auf der nationalen Sperrliste auf, während die Spieler ohne Schweizer Aufsicht spielen. Wer dort spielt, hat keinen Schutz im Streitfall und keine Garantie auf Auszahlung durch eine Schweizer Behörde.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Apple Pay, Banküberweisung, dazu je nach Anbieter Skrill/Neteller, paysafecard oder Aircash Abon. Mindesteinzahlung durchgehend CHF 10.-, Mindestauszahlung liegt je nach Anbieter zwischen CHF 0.01 und CHF 10.-.
Verfasst vom Team von „Casino Live-Tisch CH”.
